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Wanderbericht vom 18. September 2004 über die große Gippel - Göllerquerung ( St. Aegyd – Gippel – Hofalm – Göllerhütte – kleiner Göller – großer Göller – Gscheid )

 

Vorab zur Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Pullover oder Jacke, Regenschutz, Wanderstöcke und Wanderkarte sind von großem Vorteil.

 Bick auf den Gippel

Einstieg in St. Aegyd – beim Zögernitz-Bauern (768m)– Zuerst ein schöner breiter Waldweg, leicht ansteigend. Dreimal quert man die Forststrasse. Danach geht es etwas steiler voran – aber ein schöner Weg. Eine ¼ Stunde vor der Gippelhütte passiert man das Gippeltörl. Gehzeit bis zum Gippel (1669m) ca. 2 ½ Stunden.

 Gippelhütte

Von der Gippelhütte zur Hofalm.

Ein ständiges Auf und Ab. Der Weg ist schwer, aber mit schöner Aussicht. Nach ca. einer ½ Stunde quert man einen Geröllhang – sehr schmaler Weg – man benötigt schon etwas Trittsicherheit.

Geröllhang mit ca. 45° Neigung

Danach kannst du Latschen-hatschen und weiter über Stock und Stein. Nach der Powischalm geht es ab zur Gamsmauer (1401m) – da muss man teilweise etwas klettern. Schmaler Weg, über Felsen rauf und runter. Nach ca. 2 ¼ Stunden erreicht man die Hofalm (1450m) . Zusammenfassend ist dieser Abschnitt der schwierigste.

die fesche Halterin -Sonja- auf der Hofamlm

 Nach einer kleinen Stärkung beim Halter-Paar "Erich und Sonja" auf der Hofalm in der Kohlröserlhütte geht es weiter zur Göllerhütte.

Jetzt folgt man der Forststrasse bergab bis zum Waldhüttsattel (1266m). Dann leicht bergauf bis zur Materialseilbahn der Göllerhütte. Jetzt nur noch die berüchtigte Hauswiese hinauf zur Göllerhütte (1442m). Gehzeit ca. 45 min.

 Göllerhütte

Es lohnt sich, auf der Göllerhütte den Tag ausklingen zu lassen – Kräfte zu sammeln und zu nächtigen.

 

Am nächsten Tag geht es dann weiter zum kleinen Göller. Von der Göllerhütte führt der Weg mittelmäßig ansteigend rauf zum kleinen Göller – vorbei am Göllersee

der Göllersee - schätze mal wie groß er ist...

mit wunderbarer Aussicht bis zu einer Gedenktafel, dort links abzweigend, kurz, aber steil, hinauf bis zum Kreuz des kleinen Göller (1673m), das zum Gedenken an zwei Bergkameraden der Naturfreunde im Jahr 2002 errichtet wurde.

Gipfelkreuz am kleinen Göller

Danach wieder retour zum Hauptweg und in Richtung großer Göller. Die Querung ist einfach zu bewältigen, dann ein etwas steiler Anstieg über einen Grat hinauf zum großen Göller. Nach einem kurzen Aufenthalt beim mächtigen Gippfelkreuz (1766m)

Gipfelkreuz am großen Göller

geht es weiter – ab jetzt nur noch bergab. Der Weg führt durch mächtige Latschen über große und kleine Steine mäßig bergab. Nachdem man den Gsenger (1442m) überschritten hat

Blick hinunter vom großen Göller in Richtung Gsenger

führt der Weg gemütlich über Wurzeln und Baumstämme durch einen schönen Wald, bis man beim Kircherl am Gscheid (963m) auf die Bundesstrasse B21 kommt. Gehzeit ca. 3 ½  Stunden.

 

Gesamte Marschzeit (gemütlich) ca. 9 Std – auf 2 Tage aufgeteilt

Höhendifferenz (auf und ab) ca. 2800m

Kartenentfernung ca. 16km

Man sollte auch bedenken: wie komme ich vom Gscheid zurück zum Zögernitzer (Stichwort Autos) oder umgekehrt, das sind auch etwa 15 km.